Hochachtung! (dafür dass Ihnen "ein wenig in der Datenbankstruktur umsehen" schon derarige Aussagen über die Datenstruktur ermöglicht).
Kann es sein das ich hier nicht zufällig eine deftige Portion Sarkasmus herauslese?

Klarstellung: In der Haupt-table die die eigentlichen Objekte speichert gibt es (nicht sicher wie viele genau) sehr viele Felder die im "0-815 Betrieb" leer bleiben, sprich verschwendeter speicherplatz sind (Datenbanken reservieren normalerweise den von einem Feld verbrauchten Speicherplatz, auch wenn er nicht verwendet wird!).
Mir ist durchaus klar das in einer REALEN Anwendung die Theorie der Normalisierung oft ("öfter" jedoch aus kosten- als aus irgendwelchen anderen gründen

eher hinder- als förderlich ist.
Jedoch sehe ich !gerade! bei Archivierungs-Software (die in den allermeisten fällen SEHR grosse Datenmengen zu verarbeiten hat) keinen grund Speicherplatz zu belegen der nur gebraucht wird wenn das "Formular" ihn auch benutzt (was in den allerwenigsten fällen der fall sein sollte).
Da Normalisierung eigentlich verwendet wird um eben solches zu verhindern, erwähnte ich es nicht aus blindem Effizienzwahn heraus, sondern als
konstruktive Kritik.
Denken sie ich würde mich über Manuellen Import informieren wenn ich die Software für "so schlecht" hielte wie sie es (meiner Meinung nach) zu implizieren scheinen?

Abgesehen davon habe ich weder die 4te Normalisierungsform erwähnt/gemeint, noch von Imperativen gesprochen.
Ich sehe solcherlei Theorien als gute Hilfmittel der Qualitätssicherung!
Jedoch: Ohne hier irgend etwas runtermachen zu wollen möchte ich Ihrem "IT-ler" ans Herz legen doch mal auszurechnen wieviel Platz verloren geht wenn man ein Formular mit 10 Feldern hat, die Tabelle aber ~50 Felder (bezieht sich jetzt nicht unbedingt auf die genannte app da ich die tatsächliche anzahl der felder nicht mehr im Kopf habe) pro row vorsieht; und v.a. ob es bei aller praxisnähe effizient ist nur 20% der Felder pro Eintrag zu nutzen.
Bei aller liebe zur "Realität".. das "muss" nicht sein und lässt sich auch mit recht einfachen relationalen tabellenstrukturen verhindern. (und auch erweitern, denn wenn ich mich nicht irre ist die Anzahl der Felder pro Formular in oben erwähnter Datenbankstruktur begrenzt (was sie nicht sein müsste))
CSV ist mir als Begriff auch schon untergekommen und ich hatte auch erst daran gedacht, dass dies gemeint gewesen sein könnte, nur ich dachte dann: Als Datenbank-Profi hätte er sicher nicht CVS geschrieben, wenn er CSV gemeint hätte und habe dann nachgeschlagen, was CVS ist.
hehe.. verzeihen sie meinen durch übernachtigkeit verstärkten menschlichen hang zu (flüchtigkeits-)fehlern. Ich verwende csv files so gut wie nie, cvs aber doch fast täglich..
Das Datenmodell soll in erster Linie den realen Anwendungsfall möglichst gut wiedergeben.
Eben! siehe oben^^
Redundanzen sind dabei häufig gewollt um eine praxisgerechte Arbeitsgeschwindigkeit zu gewährleisten.
So etwas nenne ich eine Hypothese (kein Argument), welche ohne spezifische Relevanz auch recht unbeweissbar ist.
Redundanzen sind offenbar nicht pauschal böse.
Was ich auch nicht gesagt habe.

Keine Ahnung wo diese defensive haltung ihrerseits begründet liegt.
Fakt ist das ich "Schrecken" geschrieben habe.
Nicht "Böse", nicht "Schlecht", nicht "Falsch", nicht "Nutzlos"...
Einfach nur unerwartet (wie oben (siehe Datenmengen) beschrieben).
Um eine vermeintliche Redundanz als tatsächliche Redundanz zu erkennen, um dann eine seriöse Aussage über die Güte des Normalisierungsgrad machen zu können, müsste man den Geschäftsvorgang, den die Datenstruktur widerspiegelt, zunächst verstanden haben.
Auch das ist (mir) eine viel zu generische Aussage..
Hier etwas spezifisches: Ich habe ein Formular erstellt, Datensätze eingefügt und dann voller !!schrecken!! mehr als die Hälfte der Felder (in der objekt-tabelle) als NULL (leer) gesehen. (was wie bereits erwähnt (oh heilige redundanz!) nicht nötig ist)
Mir fällt dazu ein:
Wenn man das Modell aber verstanden hat, müsste man sich nicht um eine Datenmodell-Dokumentation bemühen und wüßte wie die Daten zu integrieren wären.
Sie verstehen, was ich meine?
Oh und wie ich sie verstehe.. siehe "Hier etwas spezifisches".
Ich sehe keinen logischen Grund alle facetten eines systems durchschaut haben zu müssen um offensichtliche "schwachstellen" (bitte nicht wieder als angriff auffassen; I LOVE MUSEUM4 (after all; it saves my day)) zu erkennen.
Ok, habe grade mal nachgeschaut: Das Import-Tool unterstützt tatsächlich nur wesentliche Datenstrukturen, einige Spezialitäten bleiben unberücksichtigt. Ich weiss zwar nicht was Sie speziell an "mehr Funktionalität brauchen"
z.B.:
lookup funktionen um gleichzeitige INSERT's sowie UPDATE's (oder DELETE's) zuzulassen, (Automatisierung zur Steigerung der Effizienz im Umgang mit Zeit)
oder:
detailierte Dokumentation der Datenbankstruktur wäre ein MUSS für die Programmierung eines Clients der meinen Kollegen die Möglichkeit eröffnet mit nur "2 Mausclicks" (und nur einer einzigen applikation) einen Datensatz (z.B. aus einem OCR gelesenem Bild) zuerst zu überprüfen um sie dann, ohne grossartige copy&paste routinen, in die Datenbank einzufügen..
Schon mal mit dem speziellen Import-Anliegen an einen Techniker der Firma heran getreten? Vielleicht sogar ohne diesen vorher mit Ihrer Meinung über die Sinnhaftigkeit der benutzten Datenschemata zu erfreuen?
Ich wollte (da ich (noch) keinen Zeitdruck habe) zuerst versuchen unter den Anwendern Infos und/oder Meinungen einzuholen.
Allenfalls hoffe ich doch das besagter Techniker zwischen konstruktiv gemeinter Kritik und Zweifel an der Sinnhaftigkeit seiner Arbeit unterscheiden kann.
mfg,
-Alex